Gemeindechronik für Reddelich und Brodhagen 2.1

Die seit 2011 vorliegende Onlineausgabe der Gemeindechronik haben wir grundlegend überarbeitet. An ihr wurde und wird stetig, auch inhaltlich, gearbeitet. Trotzdem ist uns bewußt, dass noch große Lücken in ihr klaffen. So ist die Ära Weimarer Republik genausowenig aufgearbeitet wie die Zeit des Nationalsozialismus und die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg.
Zu diesen Themen ist noch viel Archivarbeit zu leisten. Wer immer also ein Geschichtsforschungsprojekt starten möchte – wir, die Arbeitsgruppe Chronik helfen gerne bei der Themenwahl und Koordination. Auch geben wir unser Wissen zur Quellenlage gerne weiter.

Struktur der Chronik

Auch die vorliegende Version ist in drei Hauptbestandteile sowie ergänzende Seiten gegliedert:

  • Die Ereignischronik ist eine chronologische Auflistung relevanter Ereignisse, die einen Bezug zur Gemeinde haben. Eine Bildchronik ergänzt dieses Angebot.
  • Die Reddelicher und Brodhäger Höfe bis 1945 sind im Grunde die Geschichte der Einwohner Reddelichs und Brodhagens in ihrem Arbeits- und Wohnumfeld
  • Auch auf dieser Site haben wir einen Pressespiegel für Reddelich und Brodhagen erstellt.
  • Ergänzende Seiten, wie Quellen oder das Impressum, dienen in erster Linie der Vollständigkeit dieses Online-Angebotes

Zu erreichen sind die Seiten bequem über die Navigationsleiste auf der rechten Seite oder dem Inhaltsverzeichnis am Seitenanhang.

Vorwort zur 2. Onlinefassung

Herr Reinhold Griese hat im Auftrag und in Trägerschaft des Kulturvereins für Reddelich und Brodhagen e. V. in ehrenamtlicher, unentgeltlicher Arbeit umfangreiche Daten recherchiert, die das Fundament dieser Chronik unserer Gemeinde sind. Für diese Fleißarbeit gebührt ihm Dank und Anerkennung. Einleitend schreibt er:

Hiermit möchte ich die Ortsgeschichte von Reddelich und Brodhagen vorlegen, wobei eine geschlossene Darstellung der Geschichte Mecklenburgs mir als Ortschronisten Anhaltspunkte für die Einordnung der Lokalgeschichte gibt. Die Geschichte der beiden Dörfer betrachte ich aber auch im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte, denn das ist wichtig für das Verständnis der Ereignisse. Deshalb präsentiere ich die Fakten der Ortsgeschichte eingebettet in den umfassenderen historischen Prozess.

Die Erforschung der Geschichte beider Orte ist noch lange nicht abgeschlossen. In den Dokumenten gibt es oft ungenaue und widersprüchliche Aussagen, zudem sind Handschriften häufig schwer zu entziffern. Es ist noch viel Arbeit notwendig, um die folgende Darstellung zu ergänzen, zu verbessern und auch zu korrigieren. Auf Fußnoten hinsichtlich der verwendeten Auswahlbibliografie und der Quellen wird verzichtet, weil dieses den Umfang der Ortschronik sprengen würde.
Verweisen möchte ich auf die Nutzung von Dokumenten des Landeshauptarchivs Schwerin (LHAS), des Kreisarchivs Bad Doberan und des Mecklenburgischen Urkundenbuchs (MUB). Weiterhin arbeitete ich mit den Jahrbüchern für Mecklenburgische Geschichte, dem Mecklenburgischen Staatskalender sowie mit einschlägigen Veröffentlichungen zur mecklenburgischen Geschichte.

Heute zeichnen wir uns durch eine hohe Mobilität aus. Wir lernen in relativ kurzer Zeit ferne Gegenden kennen. Dabei nimmt die Sehnsucht auf dem Lande zu leben unter weiten Teilen der Bevölkerung immer mehr zu. Ausschlaggebend für einige ist es, die freie Natur zu genießen. Viele Menschen suchen aber auch die engere dörfliche Gemeinschaft anstelle der Anonymität des Stadtlebens. Oft wird das Landleben jedoch durch eine gewisse Romantik verklärt. Es war aber stets ausgefüllt mit harter und schwerer Arbeit der Bauern, Büdner, Landarbeiter und Handwerker, der Häusler und Einlieger (dies war die standesgemäße Einteilung der Bewohner der Bauerndörfer bis 1918). Heute nun tragen wir den Nutzen davon.
Was aber wissen wir über unsere Heimat? Die Liebe zur Geschichte unserer Gemeinde nimmt zu. Die Freude über die Gegenwart und die Verantwortung für die Zukunft ist eng mit dem Dank an die Vergangenheit verbunden. Viele Generationen vor uns haben die Natur- und Kulturlandschaft geformt, auf die wir heute stolz sein können.

Mit der vorliegenden Dorfchronik wollen wir die Leistungen der Generationen der vergangenen Jahrhunderte würdigen. Ziel der Darstellung der Ortsgeschichte von Reddelich und Brodhagen ist es, die Kenntnisse über die Vergangenheit zu vertiefen und damit die Bindung der Bürger unserer Gemeinde an ihren Heimatort noch enger zu knüpfen. Die Ortschronik soll das Gedächtnis der Gemeinde werden.
Bedanken möchte ich mich für die vielen Anregungen zur Gestaltung der vorliegenden Chronik und freue mich über weitere Hinweise zur Verbesserung der Ausführungen freuen.

Reinhold Griese
Reddelich, im Dezember 2013

Allgemeine Hinweise

  • Nicht gesondert gekennzeichnete Texte stammen von der Projektgruppe unter der Leitung von Reinhold Griese. Texte anderer Autoren sind mit dem Namen des Autors versehen.
  • Einträge aus der allgemeinen Geschichte werden an dieser Stelle nicht weiterführend verlinkt, für nähere Informationen verweisen wir auf einschlägige Lexika, insbesondere auf das Freie Onlinelexikon Wikipedia.
  • Auf Links und bunte Bildchen innerhalb der Texte haben wir, aus Gründen der besseren Lesbarkeit, weitgehend verzichtet. Erweiterungen sind über die Seitenleiste und den Anhängen der Beiträge zu erreichen.
  • Im Text werden viele zeitgenössische Wörter und spezifische Begriffe verwendet. Wir sind bestrebt, mit dieser Chronik eine allgemeinverständliche Publikation vorzulegen. Daher bieten wir in sogenannten „Tooltipps“ eine Kurzerklärung bei Positionierung des Cursors auf einer dezenten Unterstreichung an.
  • Eine empfehlenswerte Ergänzung zur vorligenden Chronik sind die vom Kulturverein herausgegebenen Dorfzeitungen RADUCLE, die seit 2005 halbjährlich erscheinen. Sie beinhalten, unter anderem, auch viele Artikel zur Geschichte der Gemeinde von verschiedenen Autoren. In ihr sind Ereignisse der Gegenwart, die Gemeinde betreffend, seit ihrem Erscheinen im Jahr 2005 nahezu lückenlos dokumentiert.
  • Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Reddelich liegt seit August 2011 auch als Broschüre zum Kauf vor. Für 9,95 € bekommen Sie einen Überblick von 130 Jahre Reddelicher Feuerwehr.

Inhalt der Sammlung

Letzte Änderung: 6. Januar 2015