Die Geschichte der Reddelicher Hufen

Die Hufen, im Sinne von Bauernhöfen, sind die wirtschaftliche Basis Reddelichs. Über mehrere Jahrhunderte waren die sie auch die soziale Struktur Reddelichs. Mehrere, sozial gleichrangige, Hüfner waren sozusagen die Elite des Dorfes und konnten einen entsprechenden Stolz entwickeln.

Wie die wendischen Bewohner Raducles vor der deutschen Kolonialisation wirtschaftlich organisiert waren, wissen wir nicht. Als gesichert dürfte jedoch gelten, dass in Raducle lange vor den Doberaner Mönchen Landwirtschaft betrieben wurde.
Mit der Übertragung der Grundherrschaft an das Doberaner Kloster wurde die deutsche Hufenverfassung auch in Raducle Rechtsgrundlage der Landwirtschaft.
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Die Reddelicher Hufe I

von Reinhold Griese (Recherche), Familie Freudenberg (Unterlagen, Bilder), Ulf Lübs (Layout)

Der Hof der ehemaligen Hufe I in der heutigen Steffenshäger Straße wird derzeit auschließlich zum Wohnen genutzt. Das Hallenhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde durch die heutigen Eigentümer, der Familie Freudenberg, liebevoll restauriert und wird von ihnen selbst bewohnt. Ein im ausgehenden 19. Jahrhundert gebauter Kuh- und Pferdestall wurde ebenfalls im ursprünglichen Baustil saniert und zu Mietwohnungen umgebaut.
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Die Reddelicher Hufe II

Von Reinhold Griese (Recherche), Ulf Lübs (Text, Layout).

Die ehemalige Hufe II, in der Steffenshäger Straße, ist heute kaum noch als Bauernhof zu erkennen. Das Bauernhaus steht zwar noch als Mehrfamilienwohnhaus, ist aber eng flankiert von modernen Eigenheimen, die auf dem parzellierten Hof errichtet wurden.
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Die Reddelicher Hufe III

Von Reinhold Griese (Recherche), Familie Schütt (Daten und Dokumente), Ulf Lübs (Text, Layout)

Die ehemalige Hufe III ist vielen Reddelichern als Hof Barten bekannt. Überregionale Bekanntheit erlangte der Hof als Kohlzuchtbetrieb seit den 1920er Jahren.
Von dem damaligen Dreiseitenhof steht heute nur noch das Wohnhaus, das in den 1990er Jahren saniert wurde. Der Standort der Scheunen und Ställe ist jetzt mit Eigenheimen bebaut.
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Die Reddelicher Hufe IV

Von Reinhold Griese (Recherche), Rita Philipp (Daten), Ulf Lübs (Text, Layout).

Von dem ehemaligen Reddelicher Schulzenhof in der heutigen Alten Dorfstraße steht gegenwärtig noch das Wohnhaus, das bewohnt und instandgehalten wird. Die landwirtschaftlichen Nebengebäude wurde Mitte der 1990er Jahre abgerissen.
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Die Reddelicher Hufe V

Von Reinhold Griese (Recherche), Familie Kruth (Archivmaterial), Ulf Lübs (Text, Layout).

Die ehemalige Hufe V, vielen unter Hof Kruth bekannt, ist heute wieder Eigentum der Familie Kruth und wird von Familienmitgliedern bewohnt, die aber selbst keine Landwirtschft betreiben. Felder, Wiesen und Wirtschaftsgebäude sind verpachtet.
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Die Reddelicher Hufe VI

Von Reinhold Griese (Recherche), Ulf Lübs (Text, Layout).

Die ehemalige Hufe VI, an der Gemarkungsgrenze zu Glashagen gelegen und vielen als Hof Brinkmann bekannt, wird noch heute als Landwirtschaftsbetrieb bewirtschaftet.
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Die Reddelicher Hufe VII

Von Reinhold Griese (Recherche), Familie Philipp (Archivmaterial), Ulf Lübs (Text,Layout).

Der Hof der ehemaligen Hufe VII in Reddelich, am Weg nach Glashagen auf der linken Seite gelegen, gehört Heute der Familie Philipp und wird von ihr bewohnt. Das Wohnhaus wurde zu einem Schmuckstück saniert. Landwirtschaft wird von den Eigentümern nicht betrieben, die zur Hufe gehörigen Ländereien sind verpachtet.
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Die Reddelicher Hufe VIII

Von Reinhold Griese (Recherche), Sven Morwinsky (Archivmaterial), Ulf Lübs (Text, Layout).

Vom Hof der Hufe VIII steht derzeit lediglich der ehemalige Stall, die heutige Reddelicher Bauernscheune. Der Hof wurde in den 1950er Jahren aufgegeben und das Wohnhaus mit Nebengelass abgerissen. Das Areal des ehemaligen Hofes wird heute als Gemeindezentrum für Sport und Dorffeste genutzt.
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Die Reddelicher Hufe IX

Von Reinhold Griese (Recherche), Ulf Lübs (Layout).

Die Hufe IX wurde bereits 1906 aufgelöst und in Büdnereien und Häuslereien aufgeteilt. Das Gehöft wurde als Büdnerei 24 weiter geführt. Das damalige Wohnhaus ist noch erhalten. Es wurde durch die Familie Wellach saniert und wird von ihr bewohnt.
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