Nachtwächter in den Dörfern

von Ulf Lübs (Text) und Axel Kähler (Recherche)

Von Nachtwächtern dürfte wohl jeder halbwegs historisch Interessierte schon einmal gehört haben. Zumeist wohl in historischen Romanen und Filmen. Dort sind Nachtwächter zumeist Nebenfiguren, die nachts durch die dunklen Gassen der Städte patrouillierten und die Zeit ausrufen. An ihnen wird oft viel Spott und Häme abgearbeitet. Wird jemand als Nachtwächter bezeichnet, ist das nicht unbedingt nett gemeint. Dieser Begriff steht heute für leicht vertrottelt, schlafmützig und etwas begriffsstutzig. Dieser Nimbus hat sicher etwas mit der Außenseiterrolle der Nachtwächter zu tun. Auch übten wohl nicht immer die handwerklich geschicktesten und geistig hellsten Zeitgenossen diesen Beruf aus. Aber wie war das auf dem Lande, gab es in den Dörfern auch Nachtwächter?
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Die Stände im domanialen Herrschaftsbereich Mecklenburgs

Die Guts- und Domänenpächter im Mecklenburg des Betrachtungszeitraumes genossen ein hohes Ansehen, waren die Pachtbedingungen doch so hoch angelegt, dass nur finanzkräftige Adlige oder Bürger sich eine Gutshofpacht, die auf meist 20 Jahre ausgelegt war, leisten konnten. Im Gegenzug waren die Mecklenburger Güter durch ihre Größe und potenzielle Ertragskraft sehr begehrt.
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