1899: Für das Kirchspiel Steffenshagen wurde ein neuer Standesbeamter berufen.

Nach dem Tod des Standesbeamten Ahrens vom Hof Steffenshagen wurde durch die herzogliche Verwaltung ein neuer Standesbeamter mit zwei Stellvertretern berufen. Die Ernennung zweier Stellvertreter lässt erkennen, wie wichtig der Domanialverwaltung das Personenstandswesen war. Es wurden berufen:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1818: Zusammenschluss von Kirchgemeinden der Region

Mit der Superintendentur Steffenshagen wurde vewaltungstechnisch umgesetzt, was längst gängige Praxis war.
Zum Kirchspiel Steffenshagen (Kirchenjurat M.Baade aus Reddelich) gehörten Klein -, Vorder-, und Hinterbollhagen sowie Brodhagen, Fulgen, Glashagen, Reddelich, Ober-, Nieder- und Meierei Steffenshagen, Stülow und Wittenbeck.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1751: Aktualisierung des Beichtkinderverzeichnisses

Das Jahr 1751 ist eine Zeitmarke, die in diversen Chroniken der Region sehr oft auftaucht. In dem Jahr, wie auch bereits 1704, ließ die Kirche von ihren Pastoren sogenannte Beichtkinderverzeichnisse erstellen. Dies geschah im Rahmen der Verantwortlichkeit der Kirchenämter für das Standeswesen. Da in diesen Jahren wohl so ziemlich alle Einwohner Mecklenburgs, zumindest im ländlichen Raum, christlich getauft und konfirmiert waren, sind diese Verzeichnisse wie Einwohnerlisten zu sehen. Reddelich und Brodhagen gehörten zum Kirchspiel Steffenshagen.
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Letzte Änderung: 18. Januar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1704: Beichtkinderverzeichnis von „Reddelig“ und Brodhagen

Das Beichtkinderverzeichnis aus dem Jahr 1704 wurde von Pastor Stephanus Sehuse aus Stephanshagen verfasst und bestätigt, unter anderen, durch den Kirchenjuraten (Kirchenvorstandsmitglied) Hans Bade (70) aus Reddelig.
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Letzte Änderung: 23. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1552: Säkularisation des Doberaner Klosters

Der Klosterbesitz von Doberan wurde am 7. März in das herrschaftliche Domanium einverleibt. In Doberan wurde ein herzogliches Domanialamt eingerichtet. Der herzogliche Hauptmann Jürgen Rathenow war der erste Verwalter des ehemaligen Klosterbesitzes.
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Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1549 beschloss der Mecklenburgische Landtag in Sternberg die Verbindlichkeit des evangelischen Glaubens für alle Mecklenburger.

Eine Landeskirche auf evangelischer Basis, die unter der Leitung der Herzöge stand, wurde geschaffen. Die Landstände erhielten das Recht der Steuerbewilligung und beteiligten sich an der Gesetzgebung und der Rechtssprechung. Es erfolgte eine regionale Gliederung der Stände in die Kreise: Mecklenburgischer, mit Sitz in Parchim; Wendischer, mit Sitz in Güstrow und Stargardischer, mit Sitz in Neubrandenburg. Das Bauernlegen begann. Freie Bauern wurden zu Leibeigenen, zu Knechten und Tagelöhnern. Ohne Erlaubnis durften sie das Gut nicht verlassen, nicht heiraten und und hatten keine freie Berufswahl.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1368: Weihe des neuen Münsters Doberan

Am 4. Juni wurde, nach sechzigjähriger Bauzeit, das neue Münsters Doberan geweiht. Das Doberaner Kloster war wegen der Hostie „Heiliges Blut“ ein bedeutender Wallfahrtsort. Dieses großartige Bauwerk wurde vor allem durch die Einkünfte des Klosters aus dem umfänglichen Grundbesitz – wozu auch Reddelich und Brodhagen gehörten – möglich. Es ist dass älteste, erhaltene Bauwerk der Region.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: ,

1312: Truppen aus Rostock überfielen Dörfer der Region

Eine Schadensliste [MUB 3520] gibt uns Aufschluss über die Besitzungen des Doberaner Klosters sowie über die Agrar- und Lebensverhältnisse in den Klosterdörfern.
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Letzte Änderung: 16. Januar 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1218: Heinrich Borwin, Fürst der Mecklenburger, bestätigte dem Kloster Doberan dessen Güter.

1219 Heinrich II. Borwin, Fürst von Rostock, und sein Bruder Nicolaus, Fürst von Mecklenburg, bestätigten dem Kloster Doberan Besitz und Rechte. … Diese stete Bestätigung der klösterlichen Rechte und Privilegien setzte sich bis zur Säkularisierung der Kirche fort.
Der Name Radeclhe änderte sich in den Urkunden in Radecle.
Die Namensschreibweise war nie statisch. bereits 1230 hieß Reddelich wieder Radechle

Letzte Änderung: 23. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1209: Papst Innocentius III. nahm das Zisterzienserkloster Doberan in seinen Schutz.

… und bestimmte mit diesem, auf den 25. November datierten Akt, dessen Rechte und Freiheiten.
Der Name Raducle änderte sich in den Urkunden in Radeclhe.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1189: Ausstellung (angebliche) einer Urkunde vom Fürsten Nicolaus an das Kloster Doberan.

Mit dieser Urkunde vom 8. April war die Grundherrschaft des Doberaner Klosters über die oben genannten Klosterdörfer besiegelt. Die Bauern befanden sich nun in feudaler Abhängigkeit von dem geistlichen Grundherrn. Ihm gehörte Grund und Boden. Die Abgaben und Dienste der Bauern bestimmten die Wirtschaftskraft des Klosters und gestatteten neben den Leistungen der Mönche und Laienbrüder den Bau des großartigen Doberaner Münsters. Gericht hielt der Klostervogt unter freiem Himmel auf dem Brusower Gebiet.
Dazu ist im MUB/147 vermerkt:
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Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: ,

1179: Überfall auf das Kloster in Althof

Alle Mönche wurden umgebracht und das Kloster zerstört. Wie neuere Forschungen ergaben, ist der Überfall vom 10. November nicht als Wendenaufstand zu werten, sondern geschah im Zusammenhang mit Thronfolgestreitigkeiten der Erben Pribislaws.
1186 begann die Neuansiedlung des Klosters in Doberan,auf seinem heutigen Standort.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: ,

1171: Gründung des Klosters Doberan (Althof)

Der Abt Konrad zog mit seinem Convent von 12 Zisterziensermönchen am 1. März aus Amelungsborn in Westfalen in die neue Besitzung zu Althof ein.
Der Wendenfürst Pribislaw stattete das Kloster mit einem Gebiet aus, zu dem Doberan (Althof), Parkantin (Parkentin), villa Slauica Doberan (Doberan), Petucha (Hohenfelde), Stulue (Stülow), Raducle (Reddelich), Crupelin (Kröpelin) und Wilsna (Wilsen) gehörten.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: ,