Maße und Mengen im 18. und 19. Jahrhundert

Aus der Sichtweise des heutigen, globalisierten Weltbürgers waren die früheren Maßeinheiten äußerst verwirrend in ihrer Vielfalt und Herleitung. Hat doch fast jeder Herrscher von seinem „Recht von Gottesgnaden“ zu willkürlichen Entscheidungen auch bei der Festlegung von Maßen und Mengen rege Gebrauch gemacht. So zählt das Onlinelexikon Wikipedia alleine für das Längenmaß Meile 68 Unterscheidungen auf, die von 1.482 Meter für eine Römische Meile bis 11.299 Meter für eine Norwegische Meile reichen. Diese Vielfalt findet man auch bei anderen Maßen, wie Massen, Flächen, Volumen, Gewichte, Geld usw.
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Letzte Änderung: 5. April 2015; Kapitel: Maße und Mengen; Schlagwörter: , , ,

Gewerbesteuern flossen üppiger

… freute sich die OZ am 18. November 2010 in einem Bericht über eine Gemeindevertretersitzung.
Gefunden von Klaus Kretschmann aus Reddelich.
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Letzte Änderung: 15. März 2014; Kapitel: Pressespiegel; Schlagwörter: , , ,

Vermarktung muss endlich schneller gehen

… sorgte sich die OSTSEE-ZEITUNG am 17. Dezember 2002 um den Gemeindehaushalt.
Gefunden: UL
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Letzte Änderung: 9. Februar 2014; Kapitel: Pressespiegel; Schlagwörter: , , , , ,

1990: Beitritt der DDR zur BRD am 3. Oktober

Durch einen Staatsvertrag erfolgte ein, zumindest politisch, geordneter Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD. Mit diesem Beitritt wurden die Verwaltungsstrukturen der DDR aufgelöst. Es erfolgte eine Neukonstituierung des Landes Mecklenburg – Vorpommern.
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Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1979: Die Gemeinde hatte 564 Einwohner.

Die Einwohnerzahlen in den Dörfern nahm stetig ab, da machte die Gemeinde Reddelich keine Ausnahme. Durch die großen Unterschiede in den Lebensverhältnissen zogen viele Dorfbewohner in die Städte. Selbst Genossenschaftsbauern aus der Gemeinde zogen es vor, in Kröpelin zu leben. Der Staat und die LPGen begegneten der Landflucht durch Bauprogramme für moderne Wohnungen und einer zeitgemäßen Infrastruktur. So setzte in den 1980er Jahren eine Trendumkehr ein. Viele Städter begriffen „naturnahes Wohnen“ wieder als positive Lebensqualität.

Letzte Änderung: 19. Januar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1951: Einwohnerstatistik

Im November wurden in der Gemeinde Reddelich, mit den Orten Reddelich und Brodhagen, 842 Einwohner gezählt.
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Letzte Änderung: 7. Januar 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1925: Büdnereiregister von Brodhagen

In Brodhagen waren die Büdnereien registriert:
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Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1914-1918 Erster Weltkrieg

Der Lebensnerv der mecklenburgischen Landwirtschaft wurde durch die Beschlagnahmung der Hälfte der Pferde und durch die Ablieferung von Vieh, Korn und Futter äußerst getroffen. Durch eine Landesbehörde für die Volksernährung sollte die Verteilung der Nahrungsmittel gesichert werden. Der Kohlrübenwinter 1916/17 führte wegen des Hungers zu spontanen Unruhen in den größeren Städten. Auch die Landbevölkerung war betroffen.

Über die Kriegsgefallenen Gemeindeangehörigen kursieren unterschiedliche Listen, meist ohne Quellenangabe. Am schlüssigsten erscheint uns die Liste im nebenstehenden Link, die von Sven Morvinsky (Reddelicher Teil) recherchiert wurde. mehr …

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1910: Einwohnerzahlen von Reddelich und Brodhagen

Mit Stichtag 1. Dezember wurden gezählt: in Reddelich 391, in Brodhagen Dorf 88 und Brodhagen Hof 66 Einwohner.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1900: Volkszählung in Mecklenburg – Schwerin

Die Zählung ergab 600.000 Einwohner, von denen etwa die Hälfte auf dem Lande lebten.
Die Bevölkerungsentwicklung auf dem Gemeindegebiet seit Beginn der Zählungen haben wir in einer Tabelle zusammengefasst: mehr …

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , , , ,

1890: Volkszählung in Mecklenburg.

Reddelich hatte 354 Einwohner
Es gab in Reddelich:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1881 wurde das Flächenregister von Reddelich aktualisiert.

Veränderungen ergaben sich zwischen 1881 und 1887 hauptsächlich durch die Verlegung des Bauenrnhofes Frahm (Hufe VII) in die Feldmark: mehr …

Letzte Änderung: 18. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1871: Einwohner- und Flächenstatistik

Durch die Schaffung von Büdner- und Häuslerstellen im Domanium betrug hier die Bevölkerungsdichte 35 Einwohner pro km², während im Bereich der ritterschaftlichen Güter nur 21 auf den km² entfielen.

1873 waren in Reddelich 9 Hufen, 11Büdnereien, 9 Häuslereien registriert:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , , , ,

1867: Volkszählung in Mecklenburg

Reddelich hatte 324 und Brodhagen 137 Einwohner.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1863: Einwohnerliste von Reddelich

Mit Stichtag Martini 1863 gab es in Reddelich:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1860: Anordnung zur schnellen Vererbpachtung

Das Finanzministerium erließ am 20. April eine Anordnung zur schnellen Vererbpachtung der domanialen Bauernhöfe. Die Vererbpachtung sollte Dorfschaftsweise erfolgen. Ziel dieses Erlasses war die Schaffung eines unabhängigen Bauernstandes als sichere Grundlage für eine intensive Wirtschaftsführung auf dem Lande. Bis ende des Jahres waren 1272 Bauern in Mecklenburg Erbpächter und 4128 Zeitpächter. Bis zum Jahre 1875 war die Vererbpachtung im gesamten Domanium abgeschlossen. Im Zusammenhang mit der Vererbpachtung entstanden die Dorfgemeinden.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1859: Aktualisierung des Reddelicher Flächennutzungsregister

Das aktualisierte Flächennutzungsregister haben wir für sie tabellarisch aufbereitet:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1858 wurde ein Flächennutzungsregister für Reddelich erstellt.

Diese Aufstellung haben wir tabellarisch aufbereitet: mehr …

Letzte Änderung: 18. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1857: statistische Erhebung über Reddelich

Reddelich lag an der Chaussee von Doberan nach Kröpelin und hatte einen Chausseegeldeinnehmer.
In Reddelich wohnten 342 Personen. Es gab 9 Halbhüfner, 10 Büdner, 4 Häusler, eine Schmiede und eine Schule.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1851: Neuregulierung der Dorffeldmark von Brodhagen

In Brodhagen wurden im März neue Klassifizierungstabellen über die regulierten Flächen aufgestellt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1842: Statistische Veröffentlichung über Reddelich

Reddelich hatte 251 Einwohner mit 9 Bauern, 7 Büdnern, Schmiede und Schuster.
An der Kunststraße nach Kröpelin befand sich ein Chausseehaus.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1834: Angaben über die Bewohner von Brodhagen und Reddelich

Brodhagen hatte 3 Vollhüfner, 5 Büdner, eine Kalkbrennerei aber keine Schule.
Reddelich hatte 9 Vollhüfner, 6 Büdner und eine Schule.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1819: Erste Volkszählung in Mecklenburg

Mecklenburg – Schwerin hatte am Stichtag, den 1. Dezember, 393.000, Mecklenburg-Strelitz 72.000 Bewohner. Die Ergebnisse für Reddelich und Brodhagen haben wir gesondert aufbereitet: mehr …

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1751: Aktualisierung des Beichtkinderverzeichnisses

Das Jahr 1751 ist eine Zeitmarke, die in diversen Chroniken der Region sehr oft auftaucht. In dem Jahr, wie auch bereits 1704, ließ die Kirche von ihren Pastoren sogenannte Beichtkinderverzeichnisse erstellen. Dies geschah im Rahmen der Verantwortlichkeit der Kirchenämter für das Standeswesen. Da in diesen Jahren wohl so ziemlich alle Einwohner Mecklenburgs, zumindest im ländlichen Raum, christlich getauft und konfirmiert waren, sind diese Verzeichnisse wie Einwohnerlisten zu sehen. Reddelich und Brodhagen gehörten zum Kirchspiel Steffenshagen.
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Letzte Änderung: 18. Januar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1704: Beichtkinderverzeichnis von „Reddelig“ und Brodhagen

Das Beichtkinderverzeichnis aus dem Jahr 1704 wurde von Pastor Stephanus Sehuse aus Stephanshagen verfasst und bestätigt, unter anderen, durch den Kirchenjuraten (Kirchenvorstandsmitglied) Hans Bade (70) aus Reddelig.
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Letzte Änderung: 23. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1500 hatte Mecklenburg schätzungsweise 130.000 Einwohner.

Das Leben der Landbevölkerung verschlechterte sich zunehmend. Wir haben zwar keine konkreten Angaben darüber, wie sich die Situation in Reddelich und Brodhagen darstellte, können aber davon ausgehen, dass sinkende Getreidepreise, große Seuchen und Übergriffe von Raubrittern nicht ohne Auswirkungen blieben. Manche Bauernwirtschaften, ja ganze Orte wurden wüst. Darunter hatte das Kloster Doberan sehr zu leiden. Es hatte seinen wirtschaftlichen Höhepunkt überschritten.

Letzte Änderung: 23. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,