Moehlenbäk, Molkereibach, Bollhagener oder doch Bollhäger Fließ?

Von Ulf Lübs

Im Hundehäger Wald gibt es mehrere Quellen, denen ganzjährig Wasser entspringt. Bis zum 19. Jahrhundert lief dieses Wasser in die nördlich des Waldes gelegenen Wiesen und Moore. Gemeinsam mit Regen- und Schneeschmelzwasser entstand eine Sumpf- und Niederungslandschaft, die heute jeden „Hardcore-Naturschützer“ in Verzückung versetzen würde. Den zeitgenössischen Bauern war dies jedoch eine gewaltige Ressourcenvergeudung.
… weiterlesen

Letzte Änderung: 4. Januar 2016; Kapitel: Moehlenbäk; Schlagwörter: 

Über die Topografie Reddelichs und Brodhagen

Von Ulf Lübs (Recherche und Layout) und Ulrich Bernau (fachliche Beratung)

Unsere Gemeinde, bestehend aus den Dörfern Reddelich und Brodhagen, liegt zwischen den Städten Bad Doberan und Kröpelin, eingebettet in die mecklenburgische Moränenlandschaft am Südostrand der Kühlung. Die 9,3 Quadratkilometer Gemeindefläche werden im Nordosten von den Feuchtwiesen der Conventer Niederung, im Osten von den Waldflächen des Doberaner Kellerswaldes und den Feldrainen der Stülower- sowie Glashäger Gemarkung flankiert. Von Südosten bis Nordwesten bilden die Ränder des Retschower Forstes und des Hundehäger Waldes die Grenzen der Gemeindeflur, während zwischen Nordwesten und Norden mal der Bachlauf der Moehlenbäk und sonst Feldränder die natürlichen Grenzen zu Steffenshagen sind. Auch im Süden, zwischen Kellerswald und Retschower Forst bildet die Winnebäk, ein kleiner Bach, eine natürliche Grenze zu unseren Nachbarn.
Der höchste Punkt im Gemeindegebiet liegt mit 92 Metern am Snakenbarg an der Grenze zum Retschower Forst. Am tiefsten Punkt verlässt das Bollhäger Fließ auf einer Höhe von cirka 11 Metern das Gemeindeterritorium. Diese etwa 80 Meter Höhenunterschied sind ein Garant für ein landschaftlich reizvolles Oberflächenrelief.
… weiterlesen

Letzte Änderung: 21. Oktober 2015; Kapitel: Topografie; Schlagwörter: , ,

2001: Änderung der Wegeführung I

Der Feldweg zwischen der B 105, auf dem Reddelicher Berg, und Glashagen wurde im September eingezogen. Grund dafür war die Schließung des unbeschrankten Bahnüberganges im Zuge der Sanierung der Strecke Rostock-Wismar. Auf dem geschlossenen Abschnitt des Schwarzen Weges wurde eine Hecke gepflanzt.

Letzte Änderung: 17. November 2016; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1930: Feldmarkkarte von Reddelich

Johannes Gosselck veröffentlichte im Juni 1930 eine Sammlung von Flurbezeichnungen der Gemarkung Reddelich.
… weiterlesen

Letzte Änderung: 2. März 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1910: Rückgabe der Tongrube

Nach 50 Jahren gaben Doberaner Töpfer eine Tongrube, die sie gepachtet hatten. Wo diese in der Örtlichkeit lag und in welchem Zustand die Übergabe erfolgte, ermitteln wir noch.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1894: Durch das Militär wurde eine Manöverkarte der Region Doberan erstellt.

Die genaue Kartierung erlaubt einen guten Überblick über die damalige Topographie von Reddelich & Brodhagen.
… weiterlesen

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1794: Veröffentlichung der „Schmettauschen Generalkarte von Mecklenburg

1794 veröffentlichte Friedrich Wilhelm Karl von Schmettau eine Generalkarte Mecklenburgs im Maßstab 1 : 225.000.
Diese gilt als erste exakt vermessene Karte von Mecklenburg und diente als Grundlage für viele später erschienene Landkarten. Grundlage für seine Arbeit war wiederum das Werk von Carl Friedrich von Wiebeking, Architekt, Wasserbau-Ingenieur und Landvermesser. Redaktionsschluss, und somit der Referenzzeitraum des Kartenwerks, war um 1787.
… weiterlesen

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1726 Landesvermessung

Der älteste Bezug auf eine Flurkarte von Gemeindegebiet ist aus einer Vermessung von 1726 und stammt aus einer Chronikensammlung von 1947.
… weiterlesen

Letzte Änderung: 2. März 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

Slawenzeit

Vom 7. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts besiedelten Slawen, die von den Deutschen Wenden genannt wurden, unser Land.
Dazu schrieb Reinhold Griese 2011:

Bis zum Fulgenbach siedelten die Stämme der Obodriten. Weiter östlich lebten die Wilzen (Kessiner). Es kann davon ausgegangen werden, dass Raducle (das Dorf des Frohen, des Bereiten) zu dieser Zeit schon besteht. Es gehörte zum wendischen(obodritischen) Burgbezirk von Ilow(Bukow). Bodenfunde an zwei Stellen auf der Gemarkung von Reddelich zeugen von der slawischen Besiedlung zumindest schon im 10. und 11. Jahrhundert. Ein Handelsweg führte offensichtlich über Bukow, Kröpelin, Reddelich, Stülow, Doberan, Parkentin nach Wilsen und Rostock Die Dörfer, die im Jahre 1171 zu der Schenkung Pribislaws an das Doberaner Kloster gehörten, liegen fast alle an diesem Handelsweg.

… weiterlesen

Letzte Änderung: 18. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,