Maße und Mengen im 18. und 19. Jahrhundert

Aus der Sichtweise des heutigen, globalisierten Weltbürgers waren die früheren Maßeinheiten äußerst verwirrend in ihrer Vielfalt und Herleitung. Hat doch fast jeder Herrscher von seinem „Recht von Gottesgnaden“ zu willkürlichen Entscheidungen auch bei der Festlegung von Maßen und Mengen rege Gebrauch gemacht. So zählt das Onlinelexikon Wikipedia alleine für das Längenmaß Meile 68 Unterscheidungen auf, die von 1.482 Meter für eine Römische Meile bis 11.299 Meter für eine Norwegische Meile reichen. Diese Vielfalt findet man auch bei anderen Maßen, wie Massen, Flächen, Volumen, Gewichte, Geld usw.
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Letzte Änderung: 5. April 2015; Kapitel: Maße und Mengen; Schlagwörter: , , ,

Die Geschichte der Reddelicher Schule

Von Reinhold Griese (Recherche), Sven Morwinsky (Archivmaterial), Ulf Lübs (Text, Layout).

Die ehemalige Reddelicher Schule ist und war als solche eigentlich nicht zu erkennen. Anders als bei öffentlichen Schulen in den Städten wurden im ländlichen Raum keine Spezialgebäude errichtet. Konzipiert wurden diese meist als Wohnhaus für den Lehrer mit seiner Familie und einem oder mehreren Klassenzimmern im Haus. Somit waren die Landschulen vom Charakter her eher Büdnereien und wurden oft auch als solche geführt. Auch zur Reddelicher Schule gehörten 4 Hektar Ackerland, eine Wiese von 54 Ar und einen Garten von 13 Ar sowie landwirtschaftliche Nebengebäude wie Stall und Scheune.
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Letzte Änderung: 28. September 2016; Kapitel: Die Schule; Schlagwörter: , ,

2013: Erneuerte Gemeinde-Homepage wurde freigeschaltet.

Nach langer Zeit des „Dornröschenschlafs“ wurde die 2007 eingerichtete Homepage der Gemeinde erneuert und freigeschaltet. mehr …

Letzte Änderung: 28. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

Die Geschichte der Reddelicher Hufen

Die Hufen, im Sinne von Bauernhöfen, sind die wirtschaftliche Basis Reddelichs. Über mehrere Jahrhunderte waren die sie auch die soziale Struktur Reddelichs. Mehrere, sozial gleichrangige, Hüfner waren sozusagen die Elite des Dorfes und konnten einen entsprechenden Stolz entwickeln.

Wie die wendischen Bewohner Raducles vor der deutschen Kolonialisation wirtschaftlich organisiert waren, wissen wir nicht. Als gesichert dürfte jedoch gelten, dass in Raducle lange vor den Doberaner Mönchen Landwirtschaft betrieben wurde.
Mit der Übertragung der Grundherrschaft an das Doberaner Kloster wurde die deutsche Hufenverfassung auch in Raducle Rechtsgrundlage der Landwirtschaft.
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Letzte Änderung: 16. Januar 2014; Kapitel: Die Hufen; Schlagwörter: , , , ,

Die Reddelicher Hufe IV

Von Reinhold Griese (Recherche), Rita Philipp (Daten), Ulf Lübs (Text, Layout).

Von dem ehemaligen Reddelicher Schulzenhof in der heutigen Alten Dorfstraße steht gegenwärtig noch das Wohnhaus, das bewohnt und instandgehalten wird. Die landwirtschaftlichen Nebengebäude wurde Mitte der 1990er Jahre abgerissen.
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Letzte Änderung: 22. Februar 2015; Kapitel: Die Hufen; Schlagwörter: , , , ,

2009: Kommunalwahl

Erhard Rünger wurde auf dieser Wahl im Juni mit 57,4 % zum Bürgermeister wiedergewählt.
Es wurden 1327 Stimmen abgegeben, die alle gültig waren. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 64,44 %. Die Gemeindevertretung wurde wie folgt gewählt:
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Letzte Änderung: 17. März 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

2009: Gründung eines Amtsbauhofes

Am 1. Januar 2009 nahm der Bauhof des Amtes Bad Doberan-Land seine Arbeit auf. Reddelich und Retschow waren Gründungsmitglieder. Anlass zur Gründung waren Haushaltsauflagen durch die Kommunalaufsicht.
Die OZ berichtete:
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Letzte Änderung: 1. Juni 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

2006: Erhard Rünger wurde Bürgermeister

In einer Stichwahl im April wurde Erhard Rünger erneut zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Nachdem keiner der Kandidaten der außerordentlichen Bürgermeisterwahl im März 2006 die absolute Mehrheit erreichte wurde die Stichwahl erforderlich. Die OZ berichtete über die Wahl:
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Letzte Änderung: 1. Juni 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

2006: Großprojekt der Bahn in Reddelich

Mit der Schließung des Bahnübergangs an der Glashäger Straße zog die Deutsche Bahn AG 2006 ein Millionenprojekt durch. Für die Gemeinde wurde dies zu einem Lehrstück verpatzter Möglichkeiten.
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Letzte Änderung: 30. Mai 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

2002: Änderung der Wegeführung II

Die Gemeinde wurde zu Jahresbeginn erstmalig über Änderungspläne der Deutschen Bahn AG für ihre Bahnübergänge auf dem Gemeindegebiet informiert.
Die Anpassung der Bahnübergänge an die aktuellen Bahnvorschriften machte eine völlig neue Straßen- und Wegeführung in den betreffenden Bereichen notwendig. Die Gemeinde wurde mit Geldforderungen zur Beteiligung an dem Projekt konfrontiert, die sie nach Haushaltslage garnicht aufbringen konnte. Die OZ berichtete:
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Letzte Änderung: 17. November 2016; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1999: Kommunalwahl

Erhard Rünger wurde, ohne Gegenkandidat, als Bürgermeister bestätigt.

Letzte Änderung: 28. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1994: Rücktritt des Bürgermeisters

Am 1. Dezember trat Detlef Schütt vom Ehrenamt als Bürgermeister zurück.
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Letzte Änderung: 28. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1994: Kommunalwahl

Am 12. Juni wurde eine neue Gemeindevertretung gewählt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1994: Kreisgebietsreform

Ein Großkreis mit Güstrow als Kreisstadt wurde abgelehnt und ein Umlandkreis um Rostock mit der Kreisstadt Bad Doberan wurde gebildet.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1993: Die Gemeinde trat dem Wasser- und Abwasserzweckverband „Kühlung“ bei.

Nach massiver Werbung durch den Zweckverband stimmte die Gemeindevertretung dem Beitritt zu. Die alternative Option, die erst 1989 fertiggestellte Reddelicher Abwasseranlage in einer eigenen Gesellschaft zu bewirtschaften wurde gar nicht erst ernsthaft geprüft. Der ZVK setzte auf konsequente Zentralisierung, womit die Reddelicher Anlage obsolet wurde. Auf die Grundstückseigentümer kamen bald darauf immense Kosten in Form von Anschlussbeiträgen und Abwassergebühren zu.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1991: Bildung des Amtes Bad Doberan-Land.

Das Amt Bad Doberan Land ist eine Verwaltungsgemeinschaft aus den Gemeinden Admannshagen, Alt-Karin, Bargeshagen, Börgerende/Rethwisch, Hohenfelde, Nienhagen, Parkentin, Reddelich/Brodhagen, Retschow und Steffenshagen. Erster Amtsleiter wurde der ehemalige Bürgermeister Reddelichs, Joachim Morawietz.
Mit Wirkung vom 1. Januar trat auch Reddelich dem Amt Bad Doberan Land bei. Fortan wurde die Gemeinde von dort zentral verwaltet.

Letzte Änderung: 5. Januar 2016; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1990: Beitritt der DDR zur BRD am 3. Oktober

Durch einen Staatsvertrag erfolgte ein, zumindest politisch, geordneter Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD. Mit diesem Beitritt wurden die Verwaltungsstrukturen der DDR aufgelöst. Es erfolgte eine Neukonstituierung des Landes Mecklenburg – Vorpommern.
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Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1989: Kommunalwahlen im Mai

Zum Bürgermeister der Gemeinde wurde Joachim Morawietz gewählt.

Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1986: Erstellung einer Ortsgestaltungskonzeption

Mitte der 1980er Jahre waren die Kommunen angehalten, Ortsgestaltungskonzeptionen zu entwickeln. In diese wurden Überlegungen paraphiert, wie und wohin sich die Gemeinden mittel- bis langfristig entwickeln wollten. Für die Gemeinde Reddelich waren dies für lange Zeit die letzten konzeptionellen Überlegungen, die auf einer breiten Basis innerhalb der Gemeinde beruhten. Spätere Entwicklungen fanden eher zufällig und sporadisch statt oder waren von außerhalb der Gemeinde gesteuert.
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Letzte Änderung: 19. Januar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1984: Kommunalwahlen

Als Bürgermeister wurde, im Mai, Siegfried Marquardt wieder gewählt.
Die Gemeindverwaltung gab Ausweise an die Gemeindevertreter aus. Ob auf zentraler Weisung oder aus eigenem Antrieb ist nicht bekannt. mehr …

Letzte Änderung: 15. November 2016; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1981: Siegfried Marquardt wurde Bürgermeister der Gemeinde.

Aus welchen Gründen die Bürgermeister der Gemeinde so häufig wechselten, ist noch nicht bekannt.

Letzte Änderung: 26. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1980: Rüdiger Tiergart wurde Bürgermeister der Gemeinde.

Auch hier sind Einzelheiten noch zu ermitteln.

Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1973: Einrichtung eines Kindergartens in Reddelich

Die ehemaligen Häuslerei 5 wurde zu einem Kindergarten mit Krippe umgebaut.

Letzte Änderung: 25. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1972: Gründung des Gemeindeverbandes „Kühlung“

Im November 1972 gründeten die Gemeinden Altenhagen, Jennewitz, Reddelich, Schmadebeck, Steffenshagen, Wittenbeck und die Stadt Kröpelin den Gemeindeverband Kröpelin.
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Letzte Änderung: 18. Januar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1966: Die Schule in Reddelich wurde aufgelöst.

Die Schüler bis zur 4. Klasse wurden fortan in Steffenshagen unterrichtet, die übrigen in Bad Doberan.
Die Geschichte der Reddelicher Schule haben wir gesondert dargestellt und verweisen für nähere Informationen dorthin: mehr …

Letzte Änderung: 25. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1965 wurde ein Mehrzweckgebäude in Reddelich durch freiwillige Aufbaustunden gebaut.

Das Gebäude wurde als Gemeindebüro und durch gesellschaftliche Organisationen für gesellige Zusammenkünfte genutzt.
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Letzte Änderung: 28. April 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1962: Fritz Gratopp wurde Bürgermeister.

Durch eine Wahl bekam Fritz Gratopp das Bürgermeisteramt.

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1954: Änderung der Beschulung in Reddelich

Die Schüler der 7. und 8. Klassen aus Reddelich wurden fortan in Bad Doberan beschult.
Die Geschichte der Reddelicher Schule haben wir gesondert dargestellt und verweisen für nähere Informationen dorthin: mehr …

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1954: Wilhelm Paul wurde Bürgermeister der Gemeinde.

Die Gründe für den erneuten Wechsel des Bürgermeisters sind nicht bekannt.

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1953: (…) Kugel übernahm die Amtsgeschäfte als Bürgermeister.

Die Gründe für die Ablösung von Wilhelm Rowoldt am 14. September sind nicht bekannt. mehr …

Letzte Änderung: 24. Dezember 1953; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1953: (…) Kugel übernahm die Amtsgeschäfte als Bürgermeister.

Die Gründe für die Ablösung von Wilhelm Rowoldt am 14. September sind nicht bekannt. mehr …

Letzte Änderung: 8. Dezember 2017; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1952: Verwaltungsreform

Am 1. August wurde das Land Mecklenburg aufgelöst und in die Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg aufgeteilt. Die Gemeinde Reddelich gehörte zum Bezirk Rostock.

Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1950: Zusammenlegung von Reddelich und Brodhagen zu einer Gemeinde.

Es wurdenam 12. Juli gewählt: Wilhelm Rowoldt als Bürgermeister, Friedrich Dürre, Carl Dreyer und Karl Kochale (beratend) als weitere Mitglieder des Gemeinderates. Zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung wurde Paul Hallier bestimmt, zum Stellvertreter Paul Reimer und zur Schriftführerin Frau Kubsch. Weitere Mitglieder der Gemeindvertretung waren: Otto Schultz, Wilhelm Westendorf, Heinrich Köpcke, Otto Voss, Heinrich Mamerow, Friedrich Wilhelm Wollenberg, Wilhelm Schönfeldt, Otto Kruth, Paul Reimer, Wilhelm Rachow, Reinhold Wunderlich, Friedrich Laube und Gerhard Zickert.
Die Fusion kam auf Druck der übergeordneten Verwaltung zustande. mehr …

Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1947: Die Reddelicher Schule bekam einen zweiten Klassenraumes.

Die Klassen 1 – 4 und die Klassen 5 – 8 wurden fortan jeweils in einem Klassenraum unterrichtet.
Die Geschichte der Reddelicher Schule ist auf einer gesonderten Seite ausführlich dokumentiert. mehr …

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1947: Friedrich Wilhelm Wollenberg wurde Bürgermeister von Reddelich.

Auf Grund der Direktive 24 und dem Beschluss der Entnazifizierungskommission des Kreises Bad Doberanwurde wurde der Bürgermeisters Wilhelm Rowoldt wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft abgelöst.
Von der Gemeindevertretung wurden am 4. Februar gewählt: Friedrich Wilhelm Wollenberg zum Bürgermeister, Albrecht Garbe zum Stellvertreter und Karl Doese zum Schriftführer. Mitglieder der damaligen Gemeindevertretung waren weiterhin: Heinrich Köpcke, Hermann Bannow, Otto Schultz, Paul Hallier Heinrich Mamerow, Wilhelm Schönfeldt, Otto Kruth, Carl Dreyer, Wilhelm Westendorf und Otto Voss.

Letzte Änderung: 30. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1946: Der neugewählte Gemeinderat verabschiedete eine neue Ortssatzung.

Ab Oktober hatte Reddelich damit wieder eine demokratisch legitimierte Selbstverwaltung. mehr …

Letzte Änderung: 15. November 2016; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1945: bedingungslose Kapitulation Deutschlands

Diese, am 8. Mai unterzeichnete Kapitulation, besiegelte nicht nur das Ende des Zweiten Weltkrieges, sondern auch das des Deutschen Reiches.
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Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1941: Zusammenlegung von Hof und Dorf Brodhagen zu einer Gemeinde.

Bis zum 6. Dezember wurde auch in Brodhagen die Praxis aus den 1870er Jahren, Güter und Dorfschaften als separate Gemeinden zu führen, beibehalten.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1934: Die Brodhäger Schule wurde einklassig.

Wegen Rückgang der Schulkinderzahlen war die Schule in Brodhagen ab 7. Mai bis auf weiteres einklassig zu betreiben. Die Lehreranwärterin Schröder wurde zu diesem Zeitpunkt aus Brodhagen abberufen.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1925: Büdnereiregister von Brodhagen

In Brodhagen waren die Büdnereien registriert:
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Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1912: Ablauf des Pachtvertrages und Auflösung der Kalkbrennerei in Brodhagen.

Die seit längerem ineffektive Kalkbrennerei wurde endgültig geschlossen und die baulichen Anlagen abgerissen. Das Wohnhaus mit den Landwirtschaftlichen Gebäuden wurde ohnehin schon als Büdnerei geführt. mehr …

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1909: herzogliche Patenschaft für Reddelicher Neubürger

Der Großherzog übernahm für das 7. Kind, geboren im Januar, von Peter Barten die Patenschaft. Diese Tradition lebt noch heute in der Form, dass der Bundespräsident für das 7. Kind einer Familie eine symbolische Patenschaft übernimmt.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1906: Verkauf des Reddelicher Erbpachthofes Hufe IX

Die Bauernstelle wurde am 1. Juli in Büdnereien und Häuslereien aufgeteilt.
Die Geschichte der Reddelicher Hufe IX haben wir gesondert dargestellt und verweisen für nähere Informationen dorthin: mehr …

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1904: Die Reddelicher Schulstelle wurde an Lehrer Prösch vergeben.

Die Geschichte der Reddelicher Schule haben wir gesondert dargestellt und verweisen für nähere Informationen dorthin: mehr …

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1899: Für das Kirchspiel Steffenshagen wurde ein neuer Standesbeamter berufen.

Nach dem Tod des Standesbeamten Ahrens vom Hof Steffenshagen wurde durch die herzogliche Verwaltung ein neuer Standesbeamter mit zwei Stellvertretern berufen. Die Ernennung zweier Stellvertreter lässt erkennen, wie wichtig der Domanialverwaltung das Personenstandswesen war. Es wurden berufen:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1899: Eine Gesindeordnung für Mecklenburg wurde erlassen.

Die Gesindeordnung vom 9. April regelte das Verhältnis zwischen Gesinde und Herrschaft. Sie war gekennzeichnet durch die Unterwerfung des Gesindes unter die Willkür der Herrschaft. Im Jahre 1918 wurde Die Gesindeordnung abgeschafft.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1890: Volkszählung in Mecklenburg.

Reddelich hatte 354 Einwohner
Es gab in Reddelich:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1881 wurde das Flächenregister von Reddelich aktualisiert.

Veränderungen ergaben sich zwischen 1881 und 1887 hauptsächlich durch die Verlegung des Bauenrnhofes Frahm (Hufe VII) in die Feldmark: mehr …

Letzte Änderung: 18. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1879: Errichtung eines Amtsgerichts in Kröpelin

Dieses Amtsgericht war auch für Reddelich und Brodhagen zuständig.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1874: Einführung von Gemeindeordnungen in Reddelich und Brodhagen

Mit Einführung der Gemeindeordnungen am 1. Juli, wurden Reddelich, Dorf Brodhagen wie auch Hof Brodhagen eigenständige Gemeinden.
Die Einführung der Gemeindeordnungen waren Vorraussetzung für die Vererbpachtung der Bauernhufen. Die Gemeindeschulzen wurden weiterhin vom Domanialamt eingesetzt.
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Letzte Änderung: 15. März 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1872 wurde vom Hof Brodhagen eine Flurkarte erstellt.

Die Feldmark der Brodhäger Domäne wurde vermessen und eine Flurkarte mit Schlagaufteilung erstellt:
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Letzte Änderung: 21. Februar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1871: Einführung der Gemeindeordnungen in Mecklenburg.

Als Voraussetzung für die geplante Vererbpachtung der Bauernhöfe erhielten die Dörfer im Domanium Gemeindeordnungen. Die bislang direkt von den Domanialämtern verwalteten Orte, wurden relativ selbstständige Gemeinden.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1871: Gründung des Deutschen Reiches

Es entstand ein Bundesstaat, der von Preußen dominiert wurde. Mecklenburg blieb auf dem Gebiet der Innenpolitik relativ selbstständig. Die Wirtschaftspolitik, in der die Landwirtschaft vorherrschte, oblag vollkommen dem Land. Die Schulverwaltung mit der protestantischen geistlichen Schulaufsicht bis 1918 war ebenfalls Ländersache.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1868: Beitritt Mecklenburgs zum Deutschen Zollverein

Die Konsequenzen für Reddelich und Brodhagen müssen noch recherchiert werden.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1868: „Maaß- und Gewichtsverordnung“ trat in Mecklenburg in Kraft

Mecklenburg musste sein Maßsystem dem des Norddeutschen Bundes anpassen. Maße und Gewichte nach dem metrischen System wurden verbindlich.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1867: Büdner durften Land kaufen.

Ein weiteres Zugeständnis des Herzoghauses, um den Menschen auf dem Lande eine Perspektive zu bieten.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1860: Anordnung zur schnellen Vererbpachtung

Das Finanzministerium erließ am 20. April eine Anordnung zur schnellen Vererbpachtung der domanialen Bauernhöfe. Die Vererbpachtung sollte Dorfschaftsweise erfolgen. Ziel dieses Erlasses war die Schaffung eines unabhängigen Bauernstandes als sichere Grundlage für eine intensive Wirtschaftsführung auf dem Lande. Bis ende des Jahres waren 1272 Bauern in Mecklenburg Erbpächter und 4128 Zeitpächter. Bis zum Jahre 1875 war die Vererbpachtung im gesamten Domanium abgeschlossen. Im Zusammenhang mit der Vererbpachtung entstanden die Dorfgemeinden.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1859: Aktualisierung des Reddelicher Flächennutzungsregister

Das aktualisierte Flächennutzungsregister haben wir für sie tabellarisch aufbereitet:
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1858 wurde ein Flächennutzungsregister für Reddelich erstellt.

Diese Aufstellung haben wir tabellarisch aufbereitet: mehr …

Letzte Änderung: 18. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1854: Durchführung von geologischen Untersuchungen am Kalkberg in Brodhagen

Es wurden reichliche Kalkvorkommen in guter Qualität festgestellt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1853: Flächen zur Pachtung für Häusler wurden in Reddelich reserviert

Zur Verbesserung der Lebenssituationen von Einliegern und Häuslern wurden im September in Reddelich 6000 Quadratruten Ackerland als Pachtland ausgewiesen. Bei der Vergabe wurden Lage, Alter und Bedürfnis der Interessenten berücksichtigt. Die Einlieger oder Häusler, die im Dorfe wohnen, erhielten 185 bis 200 Quadratruten Land zur eigenen wirtschaftlichen Nutzung. Sie mussten einen Vorsteher wählen, der ihre „gemeinschaftlichen Verhältnisse und Obliegenheiten“ vertrat. Die Pachtdauer war auf 11 Jahre festgeölegt.

Letzte Änderung: 7. Januar 2014; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1851: Neuregulierung der Dorffeldmark von Brodhagen

In Brodhagen wurden im März neue Klassifizierungstabellen über die regulierten Flächen aufgestellt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1846: Erlass zur Ansiedlung von Häuslereien

Ein herzogliches Zirkular zur Ansiedlung von Häuslereien vom 18. Mai, sollte der zunehmenden Auswanderung begegnen. In Reddelich wurden ab 1851 Hauslereien errichtet. In Brodhagen blieb diese Siedlungspolitik bedeutungslos.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1820: Gesetz zur Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg

Mit diesem Gesetz vom 18. Januar wurde eine längst überfällige Reform auch in Mecklenburg umgesetzt. Sie zog einen Wust an neuen Gesetzen und Regelungen im Land nach sich. Die Umsetzung wurde zu einem längeren Prozess, der sich über mehrere Jahre hinzog.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1820: Gesetz zur Aufhebung der Leibeigenschaft in Mecklenburg

Mit diesem Gesetz vom 18. Januar wurde eine längst überfällige Reform auch in Mecklenburg umgesetzt. Sie zog einen Wust an neuen Gesetzen und Regelungen im Land nach sich. Die Umsetzung wurde zu einem längeren Prozess, der sich über mehrere Jahre hinzog.
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Letzte Änderung: 11. Dezember 1820; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1819: Erste Volkszählung in Mecklenburg

Mecklenburg – Schwerin hatte am Stichtag, den 1. Dezember, 393.000, Mecklenburg-Strelitz 72.000 Bewohner. Die Ergebnisse für Reddelich und Brodhagen haben wir gesondert aufbereitet: mehr …

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1818 wurde ein Pachtvertrag für die Reddelicher Büdnerei 1 ausgestellt.

Der Reddelicher Büdner Hahn erhielt einen Pachtvertrag. Die Kopie des Originalvertrags ist ein gutes Beispiel für damalige Büdnerverträge: mehr …

Letzte Änderung: 18. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1818: Zusammenschluss von Kirchgemeinden der Region

Mit der Superintendentur Steffenshagen wurde vewaltungstechnisch umgesetzt, was längst gängige Praxis war.
Zum Kirchspiel Steffenshagen (Kirchenjurat M.Baade aus Reddelich) gehörten Klein -, Vorder-, und Hinterbollhagen sowie Brodhagen, Fulgen, Glashagen, Reddelich, Ober-, Nieder- und Meierei Steffenshagen, Stülow und Wittenbeck.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1817: Landneuordnung in Reddelich

Eine Regulierung der Feldmark von Reddelich und Separation der Hufen wurde durchgeführt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , ,

1815: Auswanderung in andere Staaten des Deutschen Bundes wurde gestattet.

Diese Verordnung vom 6. Juni war eine unmittelbare Folge des Beitritt Mecklenburgs zum Deutschen Bund. Mecklenburg musste seine Rechtsnormen den meist fortschrittlicheren Standards des Bundes anpassen. Dies wurde zu einem langwierigen Prozess, bei dem sich das Land seine sprichwörtliche Rückständigkeit bis weit in das 20. Jahrhundert bewahren konnte.

Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1802: Abschaffung der Prügelstrafe in Mecklenburg

Für die herzoglichen Untertanen, auch in Reddelich und Brodhagen, war dieses Gesetz sicher um vieles bedeutsamer als die x. Hauptlandesteilung oder Ähnliches. Bedeutete es doch das Ende einer erniedrigenden Prozedur.

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1798 Herzogliche Anordnung zur Forcierung der Branntkalkproduktion

Das Domanialamt Doberan wurde angewiesen, für eine Steigerung der Brantkalkproduktion zu sorgen.
Für herzogliche Bauvorhaben in Doberan und Heiligendamm wurden große Mengen an Baumaterial benötigt.
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Letzte Änderung: 25. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1797: Herzogliche Anordnung zur Dacheindeckung mit Ziegeln

Wegen der Brandgefahr durch Funkenflug wurde verfügt, dass die Dächer nicht mehr mit Stroh oder Reet gedeckt werden durften, sondern nur noch mit Dachziegeln.

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1792: Brodhäger Hauswirte erhielten einen Pachtvertrag für 21 Jahre

Die Hauswirte von Brodhagen wurden von den Naturaldiensten befreit und erhielten einen Pachtvertrag von 1792 bis 1813.
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Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1792: Verbot der Auswanderung nach Amerika

In seiner Verzweifelung sah der Herzog, am 18. Mai, wohl keine andere Möglichkeit mehr, dem massenhaften Exodus seiner Bevölkerung zu begegnen. Es gab allerdings auch herzogliche Beamte, die eine deutliche Verbesserung der Lebensverhältnisse im Land für den praktikabeleren Weg ansahen.

Letzte Änderung: 28. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1790: Abschaffung der Frondienste im Domanium

In den Dörfern desDomaniums wurden die Frondienste abgeschafft und die Hand- und Spanndienste durch Zahlung von Dienstgeld ersetzt. Das führte zu einer Entlastung für die Bauernwirtschaften.
Die Dorfschaften Reddelich, Brodhagen und Steffenshagen schlossen mit den Domänen Vorderbollhagen, Brodhagen und Steffenshagen einen Kontrakt über die Ersatzzahlungen für die Hand- und Spanndienste.

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , ,

1771: Erlass einer Herzoglichen Schulordnung mit Schulpflicht

1771 Herzogliche Schulordnung mit Schulpflicht
Im Domanium erließ Herzog Friedrich ein Herzoglich Mecklenburgisches Reglement für sämtliche Schulen auf dem Lande.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1769: Verbot der Folter in Mecklenburg

Dieser, auf den ersten Blick unscheinbare Chronikeitrag, verweist auf eine bedeutsame Zeitmarke für das Rechtswesen des Landes.

Letzte Änderung: 24. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , ,

1768 ordnete Herzog Friedrich an, Listen der Leibeigenen in den Ämtern anzufertigen.

Aus diesen sollen die Bauernstellen und die zugehörigen Untertanen/Leibeigenen hervorgehen. Die Kontrolle über ihre Leibeigenen wurde für die Grundherren zunehmend zu einem Problem, das vorerst administrativ gelöst werden sollte.
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Letzte Änderung: 10. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1765: Beschwerde der Reddelicher Hauswirte

Auch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war das Verhältnis zwischen den Reddelicher Bauern und dem Gutspächter von Vorderbollhagen spannungsgeladen.
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Letzte Änderung: 29. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1755: Landesgrundgesetzlicher Erbvergleich

Der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich, vom 18. April, bildete mit 25 Artikeln und 530 Paragraphen das ständische Grundgesetz Mecklenburgs.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1751: Aktualisierung des Beichtkinderverzeichnisses

Das Jahr 1751 ist eine Zeitmarke, die in diversen Chroniken der Region sehr oft auftaucht. In dem Jahr, wie auch bereits 1704, ließ die Kirche von ihren Pastoren sogenannte Beichtkinderverzeichnisse erstellen. Dies geschah im Rahmen der Verantwortlichkeit der Kirchenämter für das Standeswesen. Da in diesen Jahren wohl so ziemlich alle Einwohner Mecklenburgs, zumindest im ländlichen Raum, christlich getauft und konfirmiert waren, sind diese Verzeichnisse wie Einwohnerlisten zu sehen. Reddelich und Brodhagen gehörten zum Kirchspiel Steffenshagen.
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Letzte Änderung: 18. Januar 2015; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , , , , ,

1750: Regulierung der Feldmark von Reddelich

Um das Hofland von Vorderbollhagen abzurunden, wurden den Bauern von Reddelich 1778 Quadratruten Brodhäger Wiesen genommen und dem Hofe Vorderbollhagen zugelegt.
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Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1704: Erlass einer „Mecklenburgischen Hofdienstordnung“

In dieser wurden erstmalig die Dienste der herzoglichen Bauern einheitlich geregelt.
In ihr heißt es: » …Kornfuhren, Fuhren zum Bau auf dem Hof, Saatkornfuhren auf die Äcker, Eggen, Säen, Mist ausbringen, Mähen, Wolle scheren und Flachs schwingen. Die Frauen müssen […] Hede spinnen. Außerdem wird im Winter Brennholz […] geschlagen. «
Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges hatte der Umfang der Frondienste stark zugenommen und belastete die Bauern immer stärker, so dass sie oft ihre eigene Wirtschaft vernachlässigen mussten.

Letzte Änderung: 23. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1702: Erlass einer Schulzen- und Bauernordnung

Die Schulzen– und Bauernordnung vom 1. Juli schrieb Regeln für das Zusammenleben und Wirtschaften in den Dörfern vor. So regelte die Ordnung das Verhalten bei Feierlichkeiten, die Feldbestellung, die Viehhaltung, die Gartenbestellung, den Hausbau, die Vermeidung von Feuergefahr und gab allgemeine Verhaltensweisen vor. Die Schulzen wurden vom Amt eingesetzt und hatten über die Hauswirte des Dorfes, über die Schulmeister und Mühlen Aufsicht zu führen. Sie sollten darauf achten, dass die Bauern nicht fluchen, Gott lästern, Ehebruch und Hurerei treiben. Die Schulzen hatten über Abgaben der Bauern Buch zu führen. Die Bauern mussten regelmäßig zu Hofe gehen und die Dienstordnung einhalten, Spann- und Handdienste auf den Pachthöfen leisten bzw. den Kornzehnten an die Pächter zahlen.

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1688: Edikt gegen die Hexenprozesse

Das Verbot von Hexenprozessen durch Herzog Christian Ludwig wurde nicht überall befolgt. Trina Schlorff, geborene Tielemanns, ist die letzte Hexe in Mecklenburg, die am 28. April 1697 in Hastorf auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Margarete Gensicke aus Hohenfelde war am 20. Juli 1336 das erste Opfer.

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1670: Vorschrift „wegen der Fuhren und Handdienste“

In dieser Vorschrift vom 23. Oktober wurde festgelegt, dass die Grundherren von den Bauern bei 10 Reichstalern Strafe nur absolut notwendige Dienste fordern durften. In der Ernte und während der Feldbestellung sollte der Bauer von Fuhren und Handdiensten verschont bleiben. Er durfte aber angewiesene Dienste nicht verweigern.

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1654: Erweiterung der Gesindeordnung

Mit Wirkung vom 14. November wurde die 1646 erlassene mecklenburger Gesindeordnung restriktiv erweitert. Die verkündete Gesinde – Tagelöhner – Baur – Schäfer – Tax- und Victualordnung regelte die schlimmste Form der bäuerlichen Unterdrückung. Die Leibeigenschaft und die Erbuntertänigkeit wurden damit gesetzlich festgelegt.
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1621: mecklenburgische Reversalen wurden erlassen

Diese Reversalen erlaubten es, dass die Bauernstellen durch den Gutsherren gekündigt werden konnten, wenn die Bauern ihren Besitz nicht urkundlich nachweisen konnten.

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1572 wurde eine Mecklenburgische Polizei- und Landordnung erlassen.

Die Polizei- und Landordnung enthielt Ausführungen über Dienstboten, Gesinde, Reisigknechte, Arbeiter und Tagelöhner. Es wurde festgelegt, dass Personen, die durch Wahrsagung und Zauberei anderen Schaden zufügten, durch das Feuer bestraft werden sollten (Hexenverbrennung). Unliebsame Menschen wurden häufig als Hexen und Zauberer angeklagt und erlitten den Tod. Diese Hexenverfolgung wurde sehr oft durch Gutachten der juristischen Fakultäten der Universitäten Rostock und Greifswald abgesegnet.

Letzte Änderung: 27. Dezember 2013; Kapitel: Ereignischronik; Schlagwörter: , , ,

1521 wurde eine „Türkensteuer“ erhoben.

Zur Finanzierung der Abwehr der Türken, die im Jahr 1453 Konstantinopel einnahmen und im 16. und 17. Jarhundert die Herrscher in Europa bedrohten, bat der Kaiser um eine Steuer. Die Wormser Reichsmatrikel von 1521 besagte, dass die Herzöge Heinrich und Albrecht von Meckelnburg jährlich 360 Gulden aufbringen mussten, die auf die Bevölkerung umgelegt wurden. Weiterhin waren 40 Mann zu Ross und 67 zu Fuß zu stellen. Die entsprechenden Steuerlisten geben uns Aufschluss über Einwohnerzahlen in den Gemeinden.

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1516: erste Mecklenburgische Polizeiordnung als Landesgesetz

Mit Hilfe dieser Verordnung, vom 10. Dezember wurden die Zentralisierungsbestrebungen und somit die Landeshoheit durch die Herzöge gestärkt. Geregelt wurden die Handelsbeziehungen zwischen Bürgern und Bauern. Die Gerichtsbarkeit der Geistlichkeit wurde zurückgedrängt. Vorschriften über den Häuserbau und zur Bekämpfung von Feuer wurden erlassen.

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1489: Beginn der Zentralisierung der Finanzverwaltung in Mecklenburg.

Die Finanzverwaltung in Mecklenburg wurde an einen Rentmeister übergeben. Die bisherige Verwaltung wurde in eine Behördenorganisation umgewandelt. Ausgebildete Kanzleibeamte mussten gegenüber dem Herzog Rechenschaft ablegen. Die Kanzlei wurde als eine zentrale Verwaltungsbehörde den Vogteien übergeordnet.

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1229: Erste mecklenburgische Hauptlandesteilung

Die erste mecklenburgische Hauptlandesteilung fand zwischen den vier Enkeln Heinrich Borwins I. statt. Sie führte zu den vier Herrschaften Mecklenburg, Rostock (erlischt 1314), Werle (erlischt 1436) und Parchim (bis 1256). Neben diesen Herrschaften bestanden noch die Grafschaften Ratzeburg, Schwerin und Dannenberg sowie die Bistümer Ratzeburg und Schwerin.
Die slawische Sprache starb bis Mitte des 15. Jahrhunderts aus. Es bildeten sich die Familiennamen.

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